25.06.2009

Party unter NN

Eingeladen waren vier Meereschildkroeten, ein paar graue Riffhaie, einige Triggerfische, ne Menge lebendes Konfetti und natuerlich Svenni :-) Statt einer “Speckmaus” hab ich diesmal die Schildis abbekommen. Ein schoeneres Geschenk kann es garnicht geben. Wir haben zwei Dives gemacht, die wieder unbeschreibliche Erinnerungen hinterlassen haben. #2 war richtig anstregend, weil Stroemungstauchgang und ich musste mich auch kurz aus Svennis Oktopus bedienen - aber ich hab ja Geburtstag *g* Gesehen haben wir ausser den oben genannten geladenen Gaesten noch ein paar Adlerrochen, die majestaetisch ihre Kreise ueber uns zogen.

Ansonsten mussten wir heute mit zwei planlosen japanischen Tauchbuddies Vorlieb nehmen, die das Wort tarieren wohl noch nie gehoert hatten… Zum Abschluss gabs dann noch ein paar Glaeser Rum auf der Basis und ne Menge Spass mit dem Team.

Spaeter gehen wir noch unser Abendessen fischen (oder besser mein Geburstatgsessen, da Svenni nicht so viel Geschmack an dem Ergebnis finden wird…). Danach machen wir uns locker und geniessen den letzten Abend im Paradies. Morgen abend muessen wir *schnief* den Rueckzug antreten. Dafuer sehen wir euch alle bald wieder (und erzaehlen alles nochmal haargenau). Falls ihr das nicht moechtet (was wir durchaus verstehen), meine Kontonummer ist die…. dann bleiben wir noch ein bisschen ;-)

Liebe Gruesse und bis bald.
N & S

PS: G-Gruesse auch an die vergessenen Geburtstagskinder Nora, Maja und Lohbi!
PSS: Vielen Dank an die Gratulanten, egal an welchen Zeitzonen ihr euch orientiert habt!!

22.06.2009

Bora Bora

Um es mit James Cooks Worten zu sagen, “Bora Bora ist die Perle der Suedsee”. Die Lagune ist ein Traum, die Insel schoen klein, in der Mitte ragt ein Vulkankegel in den Himmel und rundrum liegen strahlend weisse Motus. So in etwa stellt man sich das prototypische Urlaubsdomizil vor.

Wir haben auch hier schon die Unterwasserwelt inspiziert. Leider war der versprochene Manta beim ersten Tauchgang verhindert und wird uns als Schoenwettermanta im Gedaechtnis bleiben. TG#2 war dafuer umso erfolgreicher. Die Haibilder in den vergangenen Beitraegen sind schon nett, diesmal wurde es noch ein bisschen besser. Bei viel Stroemung haben wir uns vor dem Riffsaum mit einigen fetten Zitronenhaien im Meer treiben lassen. Diesmal mit Video (das gibts aber erst zu Hause). Zum Geburtstag gehts nochmal tauchen und wir haben von einer Walhaisichtung gehoert. Der werden wir natuerlich dann nochmal auf den Grund gehen (was ein Wortspiel…).

Heute haben wir nochmal eine Schnorcheltour gemacht und endlich Meeresschildkroeten fuettern koennen :-) (allerdings in einem Lagunarium). Morgen siedeln wir fuer die letzten drei Suedseenaechte auf Piti Aaua um - ein kleines Motu vor der Hauptinsel. Oder anders gesagt: Wir geniessen nochmal strahlend weissen Sandstrand nach links und rechts von unserem Bungalow.

Ansonste das uebliche. Mit Blacktips und Rochen schnorcheln, gutes (und bezahlbares) Essen auftreiben, die letzten Tage in der Sonne geniessen und den rasenden Franzosen vor ihre Klapperkisten springen.

Das duerfte die letzte Meldung vor der Heimreise sein. Als Online-Journalist waere man in der Suedsee sicher unterbeschaeftigt (aber bei den Arbeitsbedingungen…)

Liebe Gruesse und bis bald (wir bringen Sonne mit!)
Svenja & Nils

PS: Ausser uns scheinen uebrigens auch gerade keine Promis da zu sein…

18.06.2009

Das grosse Fressen

Heute wieder zwei Tauchgange. Diesmal waren mehr Fleischfresser am Start. Wenn ein viermeterlanger Hai einen Thunfischkopf zwei Armlaengen von dir zertruemert ist das schon ein besonderes Erlebnis, aber seht selbst:

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17.06.2009

Mo’orea

Wir sind von den (gefuehlt) unschuldigen Inseln jetzt wieder in der Zivilisation, genauer in Suedfrankfreich… jedenfalls fuehlt es sich ueber Wasser so an. Wenn da nicht die bruetende Hitze und die vielen Palmen waeren. Deswegen mehr zur Unterwasserwelt:

Also lieber Christian, am ersten morgen waren wir schnorcheln. In 1,5m Wassertiefe wurden wir von einer handvoll Blacktips begruesst, die munter ihre Kreise um uns zogen. Schnell gesellten sich noch einige Stingrays dazu, beinahe wie im Streichelzoo. Alles 3 Minuten mit dem Kajak vor unserem Bungalow :-)

Aber du willst ja was ueber richtiges Tauchen wissen *g* Tag II haben wir in der Opunohu-Bucht vor Mo’orea verbracht und zwei traumhafte Dives hingelegt. Sichtweiten von locker 50m bei einer Wassertemperatur von 28°C auf 20m. Zu sehen gabs nicht so viel, ein paar Zitronenhaie, die schon bekannten Blacktips und Janine (eine Hawksbill-Seaturtle, die sich gerade hingebungsvoll ihrem Mittagessen gewidmet hat). Unterwegs wurden wir noch von einer 3m-Muraene ueberholt, waehrend wir versucht haben die Hundertschaften von Rifffischen abzuschuetteln, die unseren Windschatten genossen. Da wir laengst noch nicht mit jedem Fisch hier Bekanntschaft schliessen konnten, muessen wir morgen wohl nochmal rein…

Heute haben wir ein bisschen mit Delphinen gebadet (die fuehlen sich wirklich faszinierend an) und waren nochmal mit dem Kajak draussen. Stachelrochenstreichelzoo und so.

Uebermorgen gehts nach Bora Bora, da treffen wir hoffentlich auf Mantas und vielleicht auch einen Buckelwal, die Spezies fehlen uns naemlich noch auf unserer Liste *g*

PS: Warum haben Franzosen eigentlich ein so behindertes Tasturlayout? Von Frankfurt bis zu den Cooks mussten wir kein Fragezeichen und keinen Buchstaben suchen. Hier muessen wir um jeden Satz kaempfen *kopfschuettel*

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14.06.2009

Ab nach Mo’orea

Danke fuer all die erheiternden Gruesse, besonders im Hinblick auf mein neues Talent ;-) Wir sind gerade am Flughafen in Rarotonga und verlassen (leider) die Cook-Inseln in etwa einer Stunde.

Aitutaki war der Hammer. Die Insel ist ein MUSS fuer jeden, der einfach nichts machen moechte (mit der kleinen Einschraenkung das auch die Einheimischen nichts machen…). So kann man schonmal tagelangdie drei Island-Shops abklappern in der Hoffnung auf Milch (die zum Fruehstueck praktisch gewesen waere) oder drei mal vor dem gleichen Restaurant stehen, das geschlossen bleibt, weil die Besitzer Hochzeit feiern (von einem Schild keine Spur). Dennoch eroeffnen sich immer ueberraschende Moeglichkeiten und so findet man sich ploetzlich statt in einem Restaurant in der Wohnkueche des Tankwarts wieder, der gerade Burger braet und die auch gerne mit hungernden Touris teilt.

Wir sind vier geschnorchelt (bei mind. 50m Sicht unter Wasser) und haben einige unbeschreibliche Erlebnisse unter Wasser gehabt. Die Schildkroete und Adlerrochen hatten wsir ja schon erwaehnt. Ein paar neidheischende Bilder sind jetzt auch am Start und wir hoffen, sie bald mit euch teilen zu koennen. Svenja hat viele Anhaenger unter den Moskitos gefunden und vereint bald ueber dreissig! Stiche am ganzen Koeper. Waere ich nicht dabei, ich wuerds fuer die Masern halten ;-) Unser Moskitonetz leistet bisher nur psychologische Unterstuetzung.

Uebrigens, wer von euch hat zuletzt die Milchstrasse aus dem Zimmerfenster betrachtet? Keiner? Wir konnten sie und einen unbeschreiblichen Sternenhimmel hier jeden Abend geniessen :-)

Heute ist fuer uns Reisetag. Eben sind wir aus Aituatki gekommen und fliegen in etwa einer Std nach Papeete und direkt weiter nach Mo’orea. In der Hoffnung auf ebeso gutes Wetter und aehnlich grandiose Erlebnisse!! (Nach der ersten Regenwoche musste ich jetzt mal ein bisschen dicker auftragen *g*)

Liebe Gruesse an alle und bis bald.
S & N

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12.06.2009

Aitutaki

+++ Super Flug, kleines Flugzeug +++ jetzt viel Sonne!!! +++ viel Schnorcheln +++ geile Lagune +++ Adlerrochen, Meeresschildkroeten und Napoleonfisch am Start +++ sonst hunderte versch. Fischarten gesehen +++ Probleme bei der Milchbeschaffung +++ Scooter gemietet +++ nettes Barbecue incl. Fischvergiftung ;-) +++ leben sonst von Kokosnuessen und Bier +++ Yumyums gibts auch hier +++ Samstag gehts weiter nach Mo’orea +++ alles Gute Manu!!! +++ Internet kostet 30 Cent/Minute +++ bis bald!

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6.06.2009

Hula Hula

Tja, wie sich das Leben raecht. Gestern noch ganz unschuldig von Hulamaedchen geschrieben und heute selbst eins… aber der Reihe nach:

Ich hasse organisierte Touri-Touren. Land und Leute auf Reisen erleben ohne mit der Nase auf folkloristisch aufbereitete Highlights gestossen zu werden macht einfach mehr Spass. Man sieht, was man sehen will und nicht, was man sehen soll. Warum also eine vollorganisierte Island-Night mitmachen? Bemuehen wir das Wetter als Ausrede…

Los ging das Spektakel gestern um 5pm. Abgeholt mit einem Bus, in dem schon 10 Kiwis, Aussies und zwei Waliser sassen. Busname: Green Waka (Wakas sind die hochseetuechtigen Kanus der Polynesier). Gut, wir waren also “Team Gruen”. Das noch weitere “Touristen-Teams” in Busladungsgroesse folgen wuerden war damit geklaert.

Nach einer kleinen Einsammeltour um die halbe Insel hielt unser “Waka” neben zwei anderen Bussen vor einer Bar. Allein zum Bezahlen des Abends sollten wir rein an den Tresen (und bei Zeiten noch ein Bier petzen).

Kaum fuenf Minuten drin, etwa 190NZD fuer den Abend bezahlt und die erste Flasche Bier in der Hand ging es schon zurueck in den Bus. Fahrt auf den Te Manga bzw. ein Hotel an dessen Flanke. Der Weg wurde durch die monotonen Kiwi- und Aussie-Witze des Busfahrers nicht kuerzer (…ein Gebauede auf den Cooks darf nur so hoch sein, wie die hoechste Palme auf demselbigen Grundstueck…).

Angekommen begruesste uns der Host der ansaessigen Folkloregruppe und gab uns einen kurzes Abendbriefing.
Erst Buffet-Essen (so lala, immerhin Squid und Marlin am Start), danach ein bisschen Geschichte und dann die Taenze. Bei all dem Spektakel sassen die Busfahrer am Tisch neben uns und gaehnten schon zu Beginn ganz insbruenstig.

Das Publikum kann sich jeder lebhaft vorstellen: Eine Mischung aus Frischvermaehlten, Ewigvermaehlten und dazwischen ein paar Cougars.

Das BUffet wurde Waka-Weise gestuermt. Alles wohl organisiert und haette in D nicht besser koordiniert werden koennen. 30 Minuten Essen, dann fliessender Uebergang zum Nachtisch. Statt Hulaklaenge spielte die einheimische Band Klassiker wie Country Road, Red Vine und viele andere. Gott sei Dank, den irgendwie mussten wir vor der Abreise letzte Woche vergessen haben, diese musikalischen Highlights auf unsere MP3-Player zu kopieren…

Die Taenze und dazwischenliegende Moderation waren nett anzusehen, auch wenn nur drei Hula-Girls in unserer Altersklasse auf der Buehne huepften. Die Cougars kamen jedoch voll auf ihre Kosten.

Meine dunkle Vorahnung fand ihre Erfuellung zum Ende des Abends. Eine der Drei - natuerlich die mit dem meisten Babyspeck um die Hueften - zog mich auf die Buehne. Kneifen war keine Option, also rauf auf die Buehne und sich richtig zum Affen machen.

Wie jeder weiss, ist mein Hueftschwung legendaer, doch gegen die Dynamik der hier zuckenden Leiber vermochte selbst ich wenig auszurichten. Ein Spass, der noch lange nachwirken wird. Es sei denn, ich versenke Svenjas Speicherkarte demnaechst im Meer.

Das sportliche Hightlight wurde jedoch schnell beendet, da Freitag Abend und die Busfahrer in ihren verdienten Feierabend wollten. Der Moderator nach 5 Minuten Qualen auf der Buehne: “Rausschmeissen werde ich euch nicht. Aber denkt dran: Nehmt den richtigen Bus, sonst landet ihr am falschen Ende der Insel. CDs und DVDs am Ausgang. Danke das ihr alle da wart.”

Nun, um etwa 150 Euro aermer (auch Getraenke waren selbst zu zahlen) und eine Blamage reicher, sassen wir gegen 10:30pm wieder in unserem Bungalow bei Hallenhalma und einem Bier.

Heute gehts nochmal shoppen. Morgen fliegen wir weiter nach Aitutaki.
Da wirds dann mit dem Internet so richtig abenteuerlich. Drueckt uns weiter die Daumen fuer Sonnenschein. Regenbilder haben wir schon unzaehlige, aber keinen Computer um die Bilder klein zu rechnen und mit 5kb/sec ueber den Ozean zu schicken.

Bis bald.
Nils

PS: Happy Birthday Sabse nachtraeglich!!

@Simon: Gern geschehen ;-)

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5.06.2009

Wasserspiele

Raro wird immer kleiner. Seit Anfang der Woche Wasser von allen Seiten. Das, was viele von euch als Tropenschauer kennen, macht hier seit knapp einer Woche vom Himmel. Einzig die Lautstaerke des Tropfenwirbels auf unserem Bungalowdach unterscheidet sich von Zeit zu Zeit. Ganze Grundstuecke stehen hier unter Wasser und auch unser Privatstrand ist mittlerweile weggeschwemmt. “Klamm” beschreibt den Zustand all unserer Besitztuemer am besten. Selbst die Einheimischen verfluchen das Wetter.

Heute abend gehen wir ein bisschen Hulamaedchen schauen. Wahrscheinlich ohne kitschigen Sonnenuntergang, dafuer mit traditionellem Essen und Musik.

Greetz
S & N

PS: Hoffe es war keiner auf der Lufthansaversteigerung - unser Gepaeck ist mittlerweile aufgetaucht.
PSS: Warum Skibbe?

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3.06.2009

Gegen die Zeit

Endlich geschafft. Seit vorgestern sind wir gut auf Rarotonga angekommen. Ganz im Gegensatz zu unserem Gepaeck, das irgendwo zwischen Sydney, Brisbane, Auckland und Raro verloren ging. Macht aber nix, schliesslich reicht eine Badehose und ein Handtuch fuer die groebsten Aktivitaeten. Allein Autan und Fenestil werden schmerzlich vermisst. Nach sechs unterschiedlichen Flughaefen und x Einreiseformularen koennen wir erstmal keine Schalter und Zollbeamte mehr sehen. Auch wenn uns in Rarotonga nachts um 1 Uhr ein einsamer Okulele-Spieler die Wartezeit am Zollschalter auf amuesante Weise verkuerzt hat.

Raro ist eine verschlafene Insel. Geschaefte und Kaffees machen um 6pm dicht und Bier wird (in Supermaerkten!) nur bis 1pm verkauft (warum, versuche ich nochmal rauszufinden). Klima enspricht Costa Rica, ueber 25C mit 100% Luftfeuchtigkeit und Regenschauern, die einem die Dusche ersparen (wie auch, ohne Shampoo… *g*).

Die naechsten Tage planen wir abhaengig vom Wetter. Unser Bungalow (Kuras Kabanas) liegt an Muri Beach, dem schoensten Strand von Raro, doch aufgrund des stuermischen Wetters konnten wir noch kein Kapital draus schlagen. Auch der Te Manga huellt sich in bisher Nebel und dunkle Wolken. Eine Tour auf den Gipfel duerfte die kommenden Tage sehr schlammig werden. An Tauchen ist bei dem Wetter leider auch noch nicht zu denken. Die Aussichten auf Sonneschein und Sonnenbrand klingen fuer die kommenden Tage nicht besonders ermutigend, aber wir sind ja nicht aus Zucker!!!

Bei uns ist es jetzt Mittwoch der 3. Juni 9:15am, ihr muesstet genau 12 Stunden Vorsprung haben. Unsere Tage beginnen frueh - so gegen 7am (dank der drei Haehne, die um unseren Bungalow campieren) - und enden dafuer bisher recht frueh. Fuer Ausgleich sorgen die Mittagsschlaefchen, die wir seit dem Zwischenstop in Sydney pflichtbewusst praktizieren :-)

Gruesse an alle.
S & N

PS: Kippen kosten 5.40 Euro / Pack - kein Vergleich zu CR…
PSS: Bilderupload bleibt die naechsten Wochen wohl ein Wunschtraum, aber ihr hoert ab heute sicher hauefiger von uns.
PSSS: Hoffe die Sydney-SMS kam bei allen an. Hier gibts kein Netz mehr, daher ab jetzt Kommunikation nur noch ueber Mail&Blog.

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