Archive for the ‘Allgemein’ Category

Abchillen in Akaroa

Donnerstag, Januar 24th, 2008

Der Regen hat leider unsere Bungee-Pläne zunichte gemacht. An unseren 2.Tag in QT hatten wir richtiges Weltuntergangswetter. Wahrscheinlich die Ausläufer, die auch Queensland in Australien unter Wasser gesetzt haben (reine Spekulation). Statt zu springen sind wir gefahren - den ganzen Tag, bis hoch nach Akaroa. Akaroa liegt auf einer kleinen Halbinsel an der Ostküste unterhalb von Christchurch. Wir haben uns hier in einer knuffigen Lodge etwa 12km ausserhalb einquartiert und gammeln schon seit 2 Tagen :-) Außer Schafen, Kühen und dem Meer gibts hier nix. Gestern Abend haben wir mit ein paar der anderen Gäste einen kleinen “Spontanumtrunk” abgehalten. Dank 10 Fl. Wein für 6 Trinker wissen wir jetzt, dass man Sprichwörtern nicht trauen kann. Bei uns in D heißt es so schön: “Bier auf Wein, das lass sein. Wein auf Bier, das rat ich dir.” Die Engländer machen daraus zwecks besserer Reimbarkeit:”Wine on beer makes you queer. Beer on Wine makes you fine.” Wir haben uns nach einer kleinen Debatte zwischen Deutschen, Ösis, Schweizern und dem engl. Ehepaar an unsere Sichtweise gehalten. Trotzdem sind wir heute alle extrem verstrahlt aufgewacht… Übringens: “Zürich is a village in the mountains - like Birmingham”, erklärt der Ösi dem Engländer. Darauf die Rückfrage: “So you got a lot of Blacks down there?” Wir haben Tränen gelacht. Besonders als die sichtlich gekränkten Schweizer dann versuchten Zürichs Ehre wieder herzustellen. Glücklicherweise konnten wir heute unseren Kater pflegen. Viele unserer gestrigen Mitstreiter sind heute früh aufgebrochen. Für uns gehts erst morgen weiter (nach Christchurch). Die letzten Übernachtungen sind gebucht, in 4 Tagen treten wir schon die Heimreise an… Ihr könnt ja mal die Ausscheidungsreihenfolge der Nationen (im Sinne des zu Bett gehens!) am gestrigen Abends raten. Dürfte ja nicht allzu schwer sein.

Im Westen nichts Neues

Montag, Januar 21st, 2008

Strecke bisher (~1300km)
Picton -> Motueka -> Westport -> Greymouth -> Hokitika -> Haast -> Jackson Bay -> Queenstown

Sonnenuntergang (Hokitika) In den vergangenen drei Tagen sind wir die Westkueste der Suedinsel bis nach Jackson Bay runter. Unterwegs haben wir eine Robbenkolonie aufgemischt (als kleine Entschaedigung fuer die versprochenen, aber nicht aufgetauchten, Robben bei unserer Kayaktour) und sind ueber Hokitika (schoene verlassene dunkle Straende + super Sonnenuntergang) nach Haast.

Franz Josef Glacier Einige Gletscher der Suedalpen (Fox & Franz Josef Glacier) haben wir per Heli erkundet. Hat zwar nur 30 Minuten gedauert, war aber der Oberhammer. Morgens am Strand stehen, Mittags auf nem Gletscher (bam, bam, babam!!!). Abends sind wir dann weiter Richtung Haast. Dort gabs Urwald, der sich langsam der Fahrbahn bemaechtigt hat. Die Natur und ihre Vielfalt sind hier unten unschlagbar.

Wir sind schnell unterwegs und jetzt schon unten in Queenstown, der Stadt der Touris und Action. 1988 wurde hier Bungee-Jumping geboren. Muessen wir morgen gleich mal ausprobieren!

Linksverkehr
Die Kiwis haben es von den Briten und die habens bekanntlich nicht raus. Wir fahren demnach seit einer knappen Woche auf der linken Seite. Die ersten 30 Minuten faehrt man wie in der Fahrschule. Nicht das man die Regeln nicht kennt, aber auf der rechten Seite im Auto zu sitzen, fuehlt sich seltsam an. Da wir nen Automatik haben, muessen wir nicht mit links schalten, aber den ein oder anderen Spurwechsel haben wir schon mit dem Scheibenwischer angekuendigt.

Das eigentliche Problem ist der Beifahrer links. Die Strassen, mit besonderer Vorliebe die Bergpaesse, besitzen selten Befestigung - sprich: Leitplanken oder auch nur Randsteine. Zusaetzlich haelt sich der rechtssitzende Fahrer gerne leicht links in der Spur (um dem sehr Gegenverkehr auszuweichen). So bekommt der Beifahrer haeufig Einblick in tief abfallende Schluchten oder starrt auf nur Zentimeter entfernte Bergvorspruenge. Unterm Strich wird sein Nervenkostuem staerker strapaziert. Zu seinem Vorteil ist der Verkehr hier unten aber so spaerlich, dass wir kilometerweit fahren koennen, ohne ein anderes Auto zu sehen.

Ungestresst
Die Kiwis sind ein wirklich tolles Volk. Unkompliziert, hilfsbereit und freundlich. Natuerlich haben 90% der Kiwis, die wir getroffen haben, an uns verdient. Keine Frage, das hilft ungemein beim freundlich sein. Aber ich meine das Gefuehl das man von einem Land bekommt und als Erinnerung mit nach Hause nimmt.

Schafe fangen
Bisher leider erfolglos. So treudoof sie auch gucken, wenn ich mich naeher als 5 Meter an sie heranpirsche, wechseln sie die Strassenseite :-( Sind ja noch ein paar Tage, vielleicht bekomm ich noch eins ins Handgepaeck…)

Wohin jetzt
Lake Hawea Wir haben uns einen guten Zeitvorsprung herausgeabreitet. Der Flug von Christchurch (CH) nach Auckland geht am 26. und am 25. muessen wir in CH unser Auto abgeben. Da bleiben uns noch ein paar Tage, um ausserhalb der Grossstaedte (haha) zwei, drei Tage am Strand zu liegen.

Sonne & Kayak

Freitag, Januar 18th, 2008

Sind gerade (noch) in Motueka. Haben gestern nen Tag am Strand verbracht und sind heute mit dem Kayak den Abel Tasman Nationalpark entlang. Morgen gehts weiter an Westkueste runter. Ziel noch nicht ganz klar, aber sicher rund um die Pancake-Rocks. Bestes Curry an der W-Kueste gleich fertig. Mehr die Tage. Padddddoooooo (;-) ), neue Bilder gibts bei Flickr.

Greetz
N&T

Die vergangenen paar Tage

Dienstag, Januar 15th, 2008

Sorry fuer die unstete Bericherstattung hier, aber seit dem Wochenende sind wir auf der Suedinsel von NZ und hier ist es mit grossen Staedten (und vor allem dem WWW) nicht so einfach.

Wellywood
Uebers WE waren wir am Suedzipfel der Nordinsel in Wellington, das sich seit einiger Zeit selbst als Hollywood NZs bezeichnet. Ich glaube die Wellianer brauchen einfach ein bischen Selbstbestaettigung - von einer grossen Leuchtreklame am Huegelrand war jedenfalls nichts zu sehen. Abgesehen von den grossen Ambitionen ist Welly eine knuffige Stadt, die sich an ein paar Huegel schmiegt, eine Menge Wind vertragen muss und laut unserem Schaffner (sind mit der Bahn runter) “mehr Bars als NYC haben soll”. Auf die Bars pro Einwohner gerechnet koennte das sogar stimmen. Dank Ingo haben wir Welly nicht nur aus der reinen Touri-Sicht kennengelernt. Freitag-Abend in der neuen “In-Kneipe” Mighty Mighty und danach im Havanna (das so versteckt liegt, dass sogar gestandene Wellianer es nicht auf Anhieb wiederfinden ;-) ). SA war dann gammlig mit einkaufen und Abends Kino.

Hier gabs auch zum ersten Mal wieder einen Besuch bei dem goldenen M und seinem besseren Kollegen.

Suedinsel
Sonntag Mittag sind wir auf die Suedinsel ubergesetzt und haben uns in Picton einquartiert. Kleines Dorf, das nur existiert, weil hier die Faehre haelt. Vorgestern und Gestern sind wir den Nydia-Track in den Marlborough-Sounds gelaufen. Ein Sch….-Track mit schlechtem Wetter und keiner Aussicht. Immerhin haben wir zum erstem Mal das Zelt aufgebaut (und einregnen lassen). Rausgekommen sind wir bei Duncan Bay, einem Fleckchen das so verlassen ist, dass uns selbst das gebuchte Shuttle vergessen hat. Die Kiwis sind aber ein nettes Voelkchen. Ein Anwohner hat uns freundlich geholfen, die Wartezeit mit Bier verkuerzt und das Shuttle hat uns dann drei Stunden spaeter umsonst gefahren.

Gleich
… mieten wir uns ein Auto und fahren Richtung Westkueste (Abel Tasman). Dort wollen wir mal einen Tag im Kayak verbringen und bestimmt NICHT mehr wandern.

Cheers!

Tribute!

Freitag, Januar 11th, 2008

Tribute
Wikipedia: Sir Edmund Hillary

Der Trip in Bildern

Freitag, Januar 11th, 2008

(zu faul zum texten)

Track: Tongariro Northern Circuit
Zeit: 3 Tage
Richtung: andersrum als die Anderen

Mt. Ngauruhoe (Schicksalsberg)
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South Crater
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Red Crater (still active… huhu smelly)
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Emerald Lakes (fast hoechste Badewanne im Park, ~1800 Meter)

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Waihohonu-Valley (mussten wir durch)
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Kollege Ruapehu (2.hoechster Berg von NZ, ~2800 Meter, Nachbar von Mt. Ngauruhoe)
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Der Eine
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Der Andere
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Blick zurueck (schnief)
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Zurueck vom Schicksalsberg

Mittwoch, Januar 9th, 2008

Geschafft! Wir waren drei Tage zu Fuss unterwegs, haben jedes Wetter (bis auf Schneestuerme) mitgemacht und sind wieder zurueck in Whakapapa. Neidisch aufs Wetter braucht ihr nicht mehr sein, hoechstens auf die Aussicht ;-) Details und Fotos gibt es morgen. Ich brauch hier gerade das Internetguthaben von so ner netten Hollaenderin (hmmm, Kaese….) auf. Uebrigens danke fuer die Kommentare - AUCH an Manu (an den kleinen Hobbithoehlen sind wir mit dem Shuttle vorbei - sieht unspektakulaer aus, steht direkt ne Farm davor).

Cheers ihr Gammler.
N&T

We’re finally there!

Sonntag, Januar 6th, 2008

Und schon sind wieder 4 Tage vergangen seit dem wir in Auckland angekommen sind. Traurig aber wahr, die Zeit fliegt hier nur so an uns vorbei - aber wir haben gluecklicher weise noch 3 Wochen die wir voll ausnutzen koennen. Aber nun zum wesentlichen…

… gesund und munter in Auckland angekommen haben wir uns, wie soll es auch anders sein, die Stadt gruendlich angeschaut. Naja im vergleich zu Sydney war das dann doch ein kleiner Schock, da die Stadt im Gegensatz zu Sydney doch etwas dreckiger vorkommt. Aber auch hier gibt es einige Ecken die wirklich eindrucksvoll sind, wie der Auckland Domain - eine Art Stadtpark im Jungle Stil - oder der Hafen.
Der zweite Tag in Auckland galt eher unserer weiteren Reiseplanung, die uns dann auch direkt in das dortige Touristen Center fuehrte um eine 2 taegige Tour zu den Waitomo Caves zu buchen bzw. weitere Informationen fuer die kommenden Wochen einzuholen. Nach einem gemuetlichen Abendmal beim Mexicaner und dem ruhigen Gewissen die naechsten Tage soweit schon durchgeplant zu haben - hat es uns auch diesmal wieder frueh ins Bettchen gehauen. Irgendwie scheint das Essen hier auf der anderen Seite der Erde mit irgendeinem Schlafmittel versetzt zu sein, da uns das Abendessen jedes mal doch sehr gut schlafen laesst.

Abgesehen von dem guten Essen hatte der lange Schlaf auch etwas fuer sich. Naja am naechsten morgen stand unsere erste 3 stuendige Busreise zu den Waitomo Caves an und der verliess Auckland schon um 10:40 Uhr (wobei hier einem immer geraten wird 30 Minuten vorher an den Haltestellen zu stehen, da die Busse hier nicht immer an leeren Bushaltestellen stoppen). Die Bus oder Zugfahren ist hier in NZ schon ein erlebnis fuer sich. Nicht nur die Aussicht auf die atemberaubende Landschaft sind eine besonderes Erlebnis, nein auch die Busfahrer oder Zugfuehrer selber, die es waehrend der ganzen Zeit (in diesem Falle 3 1/2 Stunden) schaffen die Insassen mit Ihrem Gequassel ueber die Lautsprecher von Ihrem Schlaf abzuhalten.

Wie gesagt 3 1/2 Stunden spaeter und einem fast blutendem Ohr habe wir auch die Huerde bravuroes gemeister und uns in einem kleinen und sehr gemuetlichen Hostel im Ranch Stil (Name war Juna Hall) fuer die naeschten zwei Naechte eingenistet. Fuer den schon angebrochenen Tag stand mal wieder Orterkundung, Futtersuche (welche Restaurant ist laut Reisefuehrer das beste im Preis/Leistungsverhaeltnis) und Entspannung fuer die grosse Cave Wanderung auf dem Plan. Tja und wie soll es anders sein - auch diesmal war der Tag fuer uns schon gegen 22 Uhr (fuer Nils schon gegen 20 Uhr zu Ende).

Epic Naechster Tag 7 Uhr morgens: Spannung Pur - heute ist der Tag auf den wir schon die letzten 2 Tage gewartet haben. Die grosse Waitomo Lost World Epic Tour. 7 Stunden Hohlenerkundung mit 100m Abseilen in eine fast unberuehrte Natur. 4-5 Stunden unter Tage durch Tropfsteinhoehlen klettern und unterirdische Seen schwimmen bzw. in solche aus 4m Springen. Wasserfaelle hinaufkraxeln und Millionen von Gluehwuermern bewundern und zum Schluss noch ein ausgelassenen BBQ am Zielort. Ich sag Euch - einfach genial - ein Muss fuer jeden der nach NZ kommt.

EpicDa mir jetzt hier die verbleibende Interzeit weglaeuft fasse ich mich jetzt ein bisschen kuerzer.

Heute morgen ging es dann mit dem Overlander (ein Zug der quer durch die noerdliche Insel faehrt) weiter suedlich Richtung Tongariro (japp dort wo auch der Schicksalsberg von Herr der Ringe steht). Und werden morgen von hier aus unsere erste 4 taegige Wandertour rund um den Schicksalsberg anstreben um endlich die ganze Pracht der Natur zu erleben. Aber weiters zu der Tour werden wir Euch dann in 4 Tagen berichten.

Bis denn dann
und viele Gruesse aus Down Under
Tobsen & Nils

Silvester mal anders

Mittwoch, Januar 2nd, 2008

Nach der Kurzform, jetzt die ganze Geschichte: Aufstehen um 9Uhr (waren wir ja schon gewohnt), in den Nachrichten haben wir schon die ersten camper gesehen und dachten uns, wenn wir warten, bekommen wir garnix von dem Spektakel mit. Also haben wir kurzerhand ein paar (wirklich wenige… zu wenige…) Sachen eingepackt und sind auf den Weg in die Stadt. Natuerlich Richtung Oper, da hat man ja bekanntlich den besten Blick… und auch den meisten Stress, wie sich im Laufe des Tages herausstellen sollte.

So kurz vor 10 Uhr sind wir am Hafen angekommen, nicht gerade die Ersten (die sassen dort schon um 6!) - aber immer hin. Rund um die Oper war abgesperrt und nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip haben wir noch zwei Eintrittsbaendchen ergattert. Glueck gehabt, dachten wir. Aber wir waren wirklich frueh, bis Mittags ist unsere “Partygesellschaft” auf einige Tausend angewachsen.

Also sassen wir an der Oper, mit ein paar Flaschen Wasser, nem Buch und noch ueber 12 Stunden Zeit bis Mitternacht. Mal gerade was zu Essen holen oder woanders hingehen war keine Option - um uns rum befand sich halb Japan und China, die auf jeden Milimeter Platz zur Bruestung geierten. Tobsen hat dann kurzerhand direkt am Hafen Handtuecher gekauft - guenstig, guenstig - und wir haben unser Territorium angesteckt. Das hat dann auch soweit geklappt, dass wir uns fuer 2-3 Stunden in den Schatten der Oper zurueckziehen konnten - immer in Sichtweite der Handtuecher ;-)

Gegen Nachmittag wurde es dann so voll, dass selbst die selbstgesteckten und besonders von Deutschen so geschaetzen Handtuchgrenzen in Gefahr gerieten und wir vor Ort die Plaetze sichern mussten. Nur bloed, dass kein Woelkchen am Himmel stand und uns die Sonne ein wenig zu schaffen machte. Kurzerhand haben wir dann eine Papiertuete und ein Handtuch zu einem fachmaennischen Sonnendach zusammengeknotet und konnten den Rest des Nachmittags aushalten. Wie skurril das ganze ausgesehen hat, zeigen die Fotos. Unkreativ war aber keine Nation. Einige haben richtig mitgedacht und ganze Zelte mitgebracht.

Gegen Abend haben sich Alexander und Melanie (beide aus Hamburg) neben uns eingefunden und wir haben gemeinsam die 4qm erfolgreich gegen den Rest der Welt behauptet. Im Wechsel Bier holen, mit Asiaten diskutieren - Dinge, die man an Silvester eben gemeinsam macht. Betrunken oder gefaehrlich war eigentlich keiner. Alkohol durfte man nicht mitnehmen und das gekaufte Dosenbier war limitiert und wurde schon an der Theke geoeffnet - also nix mit bunkern oder so.

P1000297Ab Mittags wurden die Wartenden mit stuendlichen Flugshows (haha), Bootsparaden, vorbeifahrenden Polizeibooten und einem Kinderfeuerwerk unterhalten. Oder jedenfalls war das so vorgesehen. Gegen 21:30h haben wir uns alle eigentlich nur Mitternacht herbeigewuenscht. Silvester kann ganz schoen anstrengend sein.

P1000317P1000309 Den Rest kennt ihr ja schon. Grosses, fettes Feuerwerk um Mitternacht, leider nur 10 Minuten und nicht wie in der Zeitung versprochen 45… aber das war dann auch egal. Sehr geflasht hat sich die Meute von mehreren 1000 direkt nach dem letzten Boeller auf den Rueckzug gemacht. Der Heimweg hatte dann ein bisschen was von einer Demo. Die Strassen von der Uferpromenade voll mit Menschen und alle scheinbar auf dem Weg in den Stadtkern. Wir sind dann auch direkt Richtung Hotel ab. Silvester hat dieses Mal ueber 12 Stunden gedauert, zwar mit wenig Alkohol, dafuer aber mind. genauso anstrengend wie mit.

Eigentlich waren wir dann am naechsten morgen auch puenktlich zu eurem Jahreswechsel fit, aber die Handynetze waren so platt, dass wir keine Gruesse zeitnah loswerden konnten.

1330MT695_6184_01-01-08 Skywalk

Nuechtern sein mussten wir auch am naechsten Tag, denn wir hatten in 250 Metern Hoehe einen ziemlich windigen Fototermin. Ueber das Ergebnis haben wir beide so gelacht, dass wir es euch nicht lange vorenthalten wollten. Viel Spass damit ;-)

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Am Abend haben wir dann schon fuer NZ gepackt, wo wir aktuell angekommen sind. Zoll und Gepaeckcheck war kein Problem. wir haben nur eine gratis Schuhreininung bekommen und sind ansonsten unbehelligt geblieben. Morgen werden die kommenden Tage geplant. Mal gespannt, wo wir am Ende landen. Die Suedinsel klingt immer verlockender…

Frohes Neues!

Dienstag, Januar 1st, 2008

(die Ueberschrift is vom Tobsen!!)  ;-) Viele Gruesse von Down Under. Wir hoffen ihr seit alle gut ins neue Jahr gerutscht - mit viel Alkohol und ner dicken Party.

 Wir haben unseren Sprung schon fast 11 Stunden hinter uns. Ein paar Facts zum neidisch werden: 1. Reihe an der Oper, direkter Blick auf die Bruecke und die 100.00 Raketen (wir wurden nicht getroffen…), knapp 1 Mio. Mitfeiernde und den ganzen tag Bombenwetter.

… dafuer sassen wir allerdings 14 Stunden mit Mallarco-aehnlichen Zustanden auf einem Handtuch, notduerftig mit einem kleinen selbstgebauten Schattenspender ueberdacht und haben schon von der Theke geoeffnetes Dosenbier getrunken. Die Warterei hat sich aber gelohnt. Die Show war einmalig, bestes Feuerwerk ever und die Hafen&Schiffsbeleuchtung *baaam* Bilder gibt es erst heute Abend. Muessen uns jetzt mental auf einen Glasboden in 250m Hoehe vorbereiten (Skywalk im Sydney Tower). Danach gehts dann aber an den Strand zum ausspannen, bevor wir heute Abend schon wieder die Koffer packen und morgen nach NZ abduesen.

Gruesse, PROST! und Happy New Year!!